5 Jahre * Eurasier in Not ... 2012 - 2017

'Eurasier in Not' ist ein Projekt von Lucky Farm, initiiert von Frau Claudia Brunner, um Tieren dieser Hunderasse zu helfen, wenn sie auf eine Weise in Schwierigkeiten gekommen sind. Es werden auch die Ursprungsrassen wie Chow Chow oder Wolfspitz mitbetreut.

Die Internetpräsenz ist völlig neutral und baut auf intensive Kenntnis der Rasse und des Umfeldes seit 1984 –direkt aus den Händen vom Rassegründer Julius Wipfel- verbunden mit über 20 Jahren allgemeiner Tierschutzarbeit auf.

Die Eurasiervermittlung besteht bereits seit 1993. Es besteht zu allen Gleichgesinnten ein aktiver freundlicher neutraler Austausch und Zusammenarbeit.

Am Standort bei Würzburg zentral in Deutschland kann auf dem eigenen Tierhof als Pflegestelle bei Weitervermittlung und zur tierpsychologischen Arbeit (eigene Tierheilpraxis) mit Problemtieren zusätzlich jederzeit fundiert gearbeitet werden.

Für die Präsentation eines Tieres mailen Sie bitte die Angaben. Als Interessent für einen Hund bewerben Sie sich bitte per mail, gerne auch, wenn gerade nicht Ihr Wunschhund bereits auf Sie wartet.
Außerdem können Sie ebenfalls gerne Kontakt aufnehmen, ohne dass das hier auf der Internet-Präsenz veröffentlicht werden muss. Wir beraten Sie fundiert in allen Fragen. Notfall-Telefon 0171-260 9920.

Eurasier-&Chow-in-Not braucht Deine Hilfe!

Liebe Eurasier-Freunde

Eurasier-in-Not braucht Deine Hilfe! Warum? Alle Eurasier-Liebhaber müssen zusammenhelfen, um den Hunden in Not Unterstützung gewähren zu können. Es ist wirklich wichtig!!
Die Eurasier-Nothilfe ist konkret 2008 entstanden, als aus der Vermehrung Jachthuber 35 Tiere in mehrere deutsche Tierheime angeschoben wurden – oder gerettet?! Viele Verbindungen liefen zu Frau Claudia Brunner zusammen und nach Wochen und Monaten der Vermittlungsarbeit wuchs zusammen mit der Tierschutzkollegin Frau Monique Sonnek vom EKW der Gedanken, dass solche und ähnliche Aufgaben nicht von Privatleuten nebenbei gestemmt werden können und die klassischen konservativen Tierheime mit dem Eurasier auch oftmals überfordert sind.
Schlußendlich fragte Frau Brunner Ende 2011 beim Förderverein Lucky Farm e. V. an, den sie für das regionale Projekt bei Würzburg 2010 mitgegründet hatte, ob man diese Aufgaben hier mit aufnehmen wollte.
Im Februar 2012 ging die Internetpräsenz www.eurasier-in-not.org online. Seitdem gehen wöchentlich Anfragen rund um den Eurasier ein, bei Abgabe von Hunden, Verkaufsanzeigen und bei dem Wunsch nach der Aufnahme eines Notfallhundes. Ebenso bei Erziehungsproblemen.
Der Förderverein Lucky Farm e.V. betreibt einen Tierhof als alternatives Tierheim ca. 30 km südlich von Würzburg, verkehrstechnisch sehr günstig gelegen. Es werden für 24 h Notfalleinsätze alles Equipement bereitgehalten von Büro über Logistik bis hin zu Hundepension und medizinischen Fragen. Die Abholung der Tiere ist meist ein tierpsychologischer Balanceakt.
Bislang wurde kein Tier abgelehnt und alle sehr gut vermittelt. Die meisten stehen online, soweit keine Anonymität geboten ist.
Inzwischen ist die Frequenz so hoch, dass es zu Finanzierungsproblemen kommt. Aus der Reihe der Eurasier-Freunde erfährt das Projekt und der Verein sehr wenig Unterstützung. Weder die großen Zuchtvereine, die das vielleicht gemäß ihrer Geschäftsordnung nicht können oder dürfen, noch solvente Privatpersonen tragen die Eurasiervermittlung maßgeblich. Der Geschäftsumfang ist gegenüber der weiteren Aufgaben des Vereins erheblich angestiegen. Trotz Dutzender vorgemerkter Interessenten sind die Tiere tatsächlich Wochen und Monate in der Betreuung, und das ist kostenintensiv. Von Ø Abgabegebühr 200 € und Übernahmegebühr 350 € kann das nicht getragen werden. Tierpfleger, Unterhaltsaufwendungen und Instandhaltung der betrieblichen Anlage bedeuten mehr – und das geht allen Tierheimen in Deutschland so. Doch, Tiere brauchen Freunde und eine Lebensversicherung

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Deshalb – sei klug, und hilf mit, das erfolgreiche Tun für die nächsten Fellnasen zu sichern

. Du weißt, Du unterstützt maßgeblich einen wichtigen Bestandteil Deiner Lieblingshunderasse, der zeitgemäß agiert und für die Zukunft gebaut ist

paypal: foerderverein@lucky-farm.de
Bank IBAN DE42 7905 0000 0046 6863 58

Chow Chow Rüde

großrahmiger stämmiger Langhaar Chow Chow Rüde zimtfarben, * 11/2012, kastriert, entwurmt, geimpft, gechipt, TASSO registriert,

Gruppernerfahren, aber auch gerne alleine, Draußenhund, der auch mal ins Haus kommt, Alleingänger mit wenig Spaß an der Leine, aufmerkam, klug, durchsetzungsstark, für den erfahrenen Rasseliebhaber

Thyson – 6 1/2 j. Schäferhund-Eurasier-Mix

Thyson wurde am 06.02.2011 in Süddeutschland privat bei einer Hundeliebhaber-Familie geboren, wo auch seine Elterntiere leben. Die Mutter ist ein klassischer Deutscher Schäferhund langstockhaarig, leider mit leichter Disposition zur HD; der Vater Aiko ist *2009 in Süddeutschland ohne Papiere von wiederum nicht dokumentierten Eurasier-Elterntieren (vorletztes Bild).

Thyson kam Mitte Mai zu Eurasier-in-Not auf den Tierhof Lucky Farm in bedauerlichen Zustand (letztes Bild) vom Dasein als Hof- und Kettenhund . Er konnte sich bei konsequenter Pflege und Versorgung rasch erholen. Sein angst-aggressives Verhalten wandelte sich dank der Mühen der Tierpfleger zu einem interessierten, freundlichen und ansprechbaren Hund.

Jetzt darf sich Thyson auf ein liebevolles neues dauerhaftes Zuhause freuen, wo man ihm mit Erfahrung, Geduld und dem passenen Umfeld Zeit für seine weitere positive Enticklung geben kann und will. Er ist leinenführig, fährt gerne Auto, ist wachsam und gelehrig, gut mit anderen Hunden und will dem Menschen gefallen. Ein bißchen irritiert ist er bei schnellen hektischen neuen Dingen, daher keine unbeaufsichtigten Kleinkinder im neuen Umfeld. Er entwischt gerne mal mit seinem Vater durch den Zaun zu einer kleinen Runde ;-) .

Erste Einsätze in der tiergestützten Intervention, hier im Besuchsdienst bei traumatisierten Geflüchteten, hat er mit großer Hingabe absolviert. Diese Talente könnten gut seine Aufgabe werden.

Entwurmt, grundimmunisiert, gechipt, bei TASSO registriert. Ca. 62 cm Schulterhöhe mit stattlichen 33 kg.

Lupin – der Chow-Mix in Passau

Ich bin Lupin, 4 1/2 Jahre alt, in Italien geboren, Sohn einer Chow-Chow-Hündin. Ich bin knapp 50 cm groß, wiege 23 kg, bin aufgeweckt, lebhaft, vital, kastriert, gesund. Ich hatte nicht wirklich viel Glück im Leben: mit 4 Wochen schon hat mich mein Frauchen zu sich mitgenommen, obwohl ich noch so gern mit meinen Geschwistern gespielt hätte und den Schutz meiner Mama genossen hätte! Und als ich 4 Jahre alt war hat sie mich ins Tierheim gebracht, weil sie für einen lebhaften Hund wie mich nicht genügend Zeit hatte. Ich muss zugeben, ich habe diese Abgabe gefördert, indem ich in Frauchens Familie ein paar Mal (in Hände) gebissen habe: weil ich mich bedroht fühlte und ich Angst hatte. Hände sind für mich nach wie vor “gewöhnungsbedürftig”. Wer die Hand nach mir ausstreckt, sollte das langsam tun und mich schon eine Weile kennen. Nun zu den schönen Dingen im Leben: ich bin ein Draußen-Hund mit einem sehr dicken Fell. Natürlich möchte ich auch zu meinen Menschen ins Haus können! Ein Garten und eine Hundeklappe zum Rein- und Rausgehen wären toll! Meine Lieblingsbeschäftigung ist – wenn ich dürfte! – das Jagen: Mäuse, Ratten, Hasen, Rehe, Eichhörnchen, Fuchs, Marder, Maulwurf …. Ich liebe den Wildgeruch! Ich bin wachsam und revierbewusst, bin jedoch kein Dauerbeller, sondern gebe bei „Eindringlingen“, die mir bekannt sind, nur kurz mit einem Wuff Bescheid. Bei Fremden rufe ich Frauchen hinzu, dass die sich drum kümmert. Ich lasse mich gern bürsten, habe jedoch meinen eigenen Willen. Wenn’s mir reicht, möchte ich weggehen können. Ich mag Hunde, will aber nicht unbedingt zu jedem hin. Ich wünsche mir einen netten Menschen, der mich lässt, wie ich bin mit meinem Eigensinn und meinem Selbstbewusstsein, der kinderlos ist und einen großen Garten hat und mich darin auch buddeln lässt. Ich wünsche mir jemanden, der gern mit mir unterwegs ist und der nicht einen Schmusebär zum Knuddeln sucht. Wer Chow-Chows oder Eurasier liebt und mich eventuell adoptieren möchte: bitte nehmt Euch Zeit, 2 bis 3 Dutzend Mal mit mir spazieren zu gehen. Eine weitere Abgabe – weil Ihr doch nicht mit mir zu recht kommt – könnte ich nicht vertragen!

“Einen schönen lieben gesunden erwachsenen jungen Eurasier bitte” …

eine Grundsatzbemerkung zum Eurasier-Tierschutz:

“Einen schönen lieben gesunden erwachsenen jungen Eurasier bitte” …

so könnte man fast alle hier eingehenden Anfragen zusammenfassen. Entschuldigung, aber die gibt es nicht. Egal, ob Sie eine “junge ordentliche Familie mit aufstrebenden Plänen” sind oder “junggeblieben rüstige Senioren mit aktivem Lebensabend” … Tierschutz ist kein Wunschkonzert.

Die Hunde, die uns gemeldet werden oder abgegeben werden, sind

- aus Scheidungen / Todesfällen / Arbeitsplatzverlust / Verarmung o. ä. mit akut wirrer Familiensituation und immens großem emotionalem Beigepäck

oder / und

- aus falscher Zucht / Aufzucht / Prägung / Erziehung mit Verhaltensauffälligkeiten, Defiziten, Störungen, chronischen Zuständen

oder / und

- krank, also chronisch krank, oftmals älter und alt – und damit auch teuer im Unterhalt sowie zeitaufwändig.

Es geht also nicht darum, mittels den eigenen Vorstellungen vornehmlich seinem eigenen Ego zu schmeicheln, sondern ganz banal und konkret darum, die eigenen Befindlichkeiten auf Nimmerwiedersehen zu verabschieden und sich voll und ganz auf das neue Problem einzulassen, bis an dessen Lebensende ein krankes oder gestörtes behindertes Tier zu “ertragen” und dies mit vollem Elan und Einsatz.

“Wenn Sie mal sowas haben …” landet bei uns einfach in der Tonne. Es gibt gute seriöse Züchter und Zuchtvereine. Dorthin verweisen wir die Interessenten mit entsprechenden Ansprüchen. Diese Zuchtvereine werden ihrer Sorge um ihre Tiere, die den Lebensplatz wechseln müssen, ganz gut alleine gerecht.

Da es zehn mal mehr Anfragen als zu vermittelnde Hunde gibt, empfehlen wir gerne den Blick zu den Wolfspitzen, Chow Chows und Samojeden. Hier sind ebenfalls ähnliche, tolle Tiere auf der Suche nach einem Zuhause und der “eilige Tierretter” kann dabei auch einen wirklich guten Hundepartner finden.

“Eurasier-Mix” aus dem Ausland

eine Grundsatzbemerkung zum Auslandstierschutz:

Eurasier sind im Ausland sehr selten, als gerade zu unwahrscheinlich haben sich deshalb deren Mischlinge herausgestellt, die im klassischen Auslands-Tierschutz Ost- bzw. Südeuropas als solche bezeichnet werden.
Nach 50 Jahren Rasseentwicklung hat man durchaus sehen können, wie die Vererbung bei Spontankreuzungen und anderen Projekten (zB Elo / Elaschoboro) verläuft.

Unsere Anfragen von Hundesuchenden richten sich besonders auch auf die Charaktereigenschaften der Population. Schon nicht jede Kreuzung zwischen Chow Chow, Wolfspitz und Samojede ist deshalb auch gleich als Eurasier anzusehen.
Das heißt natürlich nicht, dass wir nicht jedes einzelne Tier an sich für sich wertschätzen, ich lebe selbst mit diversen Tieren.