Eurasier in Not...

...ist ein Projekt von Frau Claudia Brunner, um Tieren dieser Hunderasse zu helfen, wenn sie auf eine Weise in Schwierigkeiten gekommen sind.

Die Internetpräsenz ist völlig neutral und baut auf intensive Kenntnis der Rasse und des Umfeldes seit 1984 –direkt aus den Händen vom Rassegründer Julius Wipfel- verbunden mit über 20 Jahren allgemeiner Tierschutzarbeit auf.

Die Eurasiervermittlung besteht bereits seit 1993. Es besteht zu allen Gleichgesinnten ein aktiver freundlicher neutraler Austausch und Zusammenarbeit.

Am Standort bei Würzburg zentral in Deutschland kann auf dem eigenen Tierhof als Pflegestelle bei Weitervermittlung und zur tierpsychologischen Arbeit (eigene Tierheilpraxis) mit Problemtieren zusätzlich jederzeit fundiert gearbeitet werden.

Für die Präsentation eines Tieres mailen Sie bitte die Angaben. Als Interessent für einen Hund bewerben Sie sich bitte per mail, gerne auch, wenn gerade nicht Ihr Wunschhund bereits auf Sie wartet.
Außerdem können Sie ebenfalls gerne Kontakt aufnehmen, ohne dass das hier auf der Internet-Präsenz veröffentlicht werden muss. Wir beraten Sie fundiert in allen Fragen.

SAM – der junge wilde

Sam ist ein 2,5 Jahre alter Eurasier Rüde. Gechipt, geimpft, unkastriert, reinrassig jedoch ohne Papiere (Zucht Großeschallau, vom Emstal).
Sam ist ein typischer Eurasier, wenn man das so sagen kann. Eigenwillig und manchmal auch dickköpfig, allerdins sehr sehr liebenswert. Er braucht ein starke Hand und sollte daher am besten zu jemanden, der sich mit Hunden/Eurasiern auskennt. Ein Zuhause auf dem Land wäre das Beste, da er bei viel Verkehr etwas unsicher wird.
Ansonsten kennt er “Sitz”, “Platz”, “Bleib”, “Hier”, “Raus”, ”Gib fünf”, “Leckerlie” und ”Sam, hast du Hunger?”. Er verträgt sich mit den meisten Hunden, solange diese ihn nicht anpöbeln, dann wird er leider auch doof und pöbelt zurück. Hündinnen bevorzugt er allerdings :-)
Außerdem kann der Kleine sehr gut allein Zuhause bleiben, auch über längere Zeit (wenn´s sein muss) und selbstverständlich ist er stubenrein. Sam ist sehr ruhig, schläft viel und gerne, eigentlich fast den ganzen Tag.
Sam kennt das Leben mit mehreren Hunden in der Familie. Er kennt keine Familie mit Kindern. In seiner derzeitigen Entwicklungsphase als junger Rüde geht er konsequent an seine Grenzen und widersetzt sich der Erziehung und Führung. Kein Anfängertier!

Aus familiärenGruünden muß ich mich auch leider von meinem süßen Teddy “Sam” verabschieden. Bitte helfen Sie mir, für ihn ein passendes und gutes Zuhause zu finden. Ich weiß sonst nicht weiter…

Standort: Niedersachsen,  Raum Osnabrück
Kontakt über das Vermittlungsbüro

Ari

Ari – N o t f a l l – Begegne dem, was auf dich zukommt,

nicht mit Angst, sondern mit Hoffnung

(Franz von Sales)

 

 

Name: Ari

Rasse: Husky-Mix-Rüde

Alter:  geb. 18.10.2010

Verträglichkeit:

Hündinnen ja

Rüden nach Sympathie

Alleinebleiben: Ja

Kinder: ab 6 Jahre

Kleintiere: Nein

 

Zurzeit wh. in NRW

 

Wir hatten für den netten Rüden bereits vor 2 Jahren schon ein Zuhause gesucht. Damals war es für die Pflegestelle sehr schnell klar, dass „Ari“ für immer bleiben sollte, da das Pflegeherrchen ihn ab der ersten Sekunde ins Herz geschlossen hatte. Die beiden waren über viele Monate ein richtiges Dream-Team und auch die dort lebende kleine Hündin und der Rüde der Partnerin fanden „Ari“ von Anfang an toll.

Die Monate vergingen und mit ihr eine wunderschöne gemeinsame Zeit – sportliche Ausflüge, ganz viel Schwimmen im nahen See und viele Stunden im großen Schrebergarten gehörten dazu. Alles hätte so weitergehen können, wenn nicht plötzlich das Schicksal dem Besitzer eine üble Krankheit gebracht hätte – eine Krankheit, die er nicht überleben wird. Zu alledem kommt noch hinzu, dass auch seine Partnerin schwer erkrankt ist und sie in keinem Fall in der Lage sein wird, den beiden kleinen Hunden und noch dazu  „Ari“ gerecht zu werden.

Beide sind unendlich traurig darüber, dass sie „Ari“ abgeben müssen, aber es gibt keine Alternative.

 

Gesucht werden nette Menschen mit Hundeverstand, die den kompakten „Ari“ auszulasten wissen und ihm auch gerne seine Leidenschaft für das Schwimmen weiter ermöglichen. Insgesamt ist er ein netter und umgänglicher Husky-Mix, dem man jedoch immer wieder einmal liebevoll seine Grenzen aufzeigen muss. Momentan ist „Ari“ wohl auch etwas angespannt, da er nicht entsprechend ausgelastet werden kann und sicherlich auch schon lange spürt, dass es seinem Herrchen so verdammt schlecht geht.

 

Wir denken, dass „Ari“ auch Ihr Herz im Sturm erobern wird und wünschen uns, dass sein Besitzer mit dem Wissen gehen kann, dass „Ari“ in beste Hände gekommen ist – das wäre einer seiner letzten Wünsche…

 

Das Team der Nothilfe für Polarhunde e.V., Freudenstadt

Kontakt: Nothilfe für Polarhunde e.V., Silcherstr.10, 72250 Freudenstadt

Tel.: 07441 / 95 19 95, E-Mail: nothilfe@polarhunde.de

 

Chow TROLL

TROLL im Tierheim Wörrstadt

Name : Troll
Alter : geb. 2010
Geschlecht : Rüde (kastriert)
Farbe : schwarz
Troll ist ein kastrierter, eher zierlicher Chowrüde von dreieinhalb Jahren. Sein Start ins Leben war nicht sehr günstig und so bedurfte es geraume Zeit der gemeinsamen Arbeit ( er befindet sich seit zwei Jahren in unserem Hundeheim) und des Vertrauensaufbaus. Inzwischen ist Troll aufgeschlossen mit fremden Menschen. Er fühlt sich zwar mehr zu Männern hingezogen, letztlich ist aber alles eine Frage wie intensiv man sich mit ihm beschäftigt. Sein Vertrauen und seine echte Zuneigung muss man sich allerdings verdienen, die ist nicht einfach da, man muss sich schon richtig verhalten und ihn nicht bedrängen. Hat er wirkliches Vertrauen gefasst, nimmt er so schnell nichts übel und ist sehr verschmust und mag auch Nähe, aber das dauert geraume Zeit. Troll ist ein sehr intelligenter, bewegungsfreudiger und sportlicher Hund mit einem starken Willen, der gerne Neues lernt, klettert und turnt und auch gerne ins Wasser geht.

Er ist nicht unverträglich – er lebt mit einem gleichgroßen Rüden zusammen – ist aber wählerisch in der Auswahl von Artgenossen. Bei Sympathie ist er durchaus auch verspielt. Troll hat einen starken Jagdtrieb und muss beim Spaziergang auf jeden Fall angeleint bleiben und sollte keinesfalls zu Katzen oder Kleintieren ziehen. Ein vorhandener Garten muss komplett sicher eingezäunt sein. Kinder sollten schon im Teenageralter sein, damit sie in der Lage sind sich richtig zu verhalten. Troll liebt es im Auto mitzufahren und kann, wenn man es vernünftig aufbaut, stundenweise alleine bleiben. Er ist zuverlässig stubenrein, macht nichts kaputt und weiß sich im Haus zu benehmen.

Bei Interesse für Troll wenden Sie sich bitte an Frau Karin Schramm o. Herrn Christian Gansloweit vom Tierschutz Wörrstadt Hunde suchen ein Zuhause e.V., Tel.: 06732/62982

Eurasier-Mix Jungrüde Ennepetal

13 Monate alter Eurasier -Mix, kastriert, geimpft, gechipt.
Es handelt sich um einen temperamentvollen, alterentsprechendverspielten, intelligenten, sensiblen Junghund.
Er ist gut sozialisiert, verträglich mit anderen Hunden, teils anfänglich etwas reserviert.
Er zeigt eurasiertypische Zurückhaltung gegenüber Fremden, taut aber schnell auf,vor allem wenn es Leckerchen gibt.
Er wacht über Haus und Garten.
Er ist nicht gewohnt allein zu bleiben, Auto fahren ist problemlos. Das Alleinsein kennt er in sofern nicht, da er derzeit mit einem Rüden und einer alten Hündin zusammenlebt. Wir haben aber das Gefühl, das er die volle Aufmerksamkeit benötigt und beschäftigt werden möchte.
Er besucht die Hundeschule seit Welpenalter.
Wir suchen eurasiererfahrene Menschen mit viel Zeit und Garten.
Evtl. vorhandene Kinder sollten älter sein.
Er soll als Einzelhund vermittelt werden, da er bei seinen Bezugspersonen gerne im Mittelpunkt steht.
Katzen sollen nicht vorhanden sein, da er über einen ausgeprägten Jagdtrieb verfügt.
Er stammt aus privater Hobbyzucht,Vater Eurasier und Mutter Spitz.
Die Abgabe erfolgt aus persönlichen Gründen.

Standort: 58256 Ennepetal

Chow in Barcelona, Spanien

Chow

Chow, Rüde, Chow-Chow, geb. ca. Januar 2006, SH ca. 64 cm, ca. 32 kg

Dieser hübsche Chow-Chow Rüde soll endlich das Glück seines Hundelebens finden!

Chow befindet sich seit einigen Monaten im Tierheim Granollers (Barcelona). Mit viel Mühe konnte der braune Wuschel an einem regnerischen Septembertag von Mitarbeitern des Tierheimes eingefangen werden. Alle Helfer waren total durchnässt, nur die Polizei blieb lieber gemütlich im Trockenen sitzen und verfolgte die Einfangversuche aus der Ferne. Letztlich ist der Bube nun aber in Sicherheit, obwohl ihm das Leben im Tierheim anfangs gar nicht gefallen hat.

Es hat einiges gekostet, Chow an seine neue Situation zu gewöhnen. Er war es wohl gewöhnt, immer draußen im Freien zu leben. Vermutlich kennt er kein richtiges Familienleben und war die meiste Zeit auf sich allein gestellt. Doch mit seinen ca. sieben Jahren hat dieser liebenswerte Hundebube ja noch so einiges vor im Leben und er würde sich auch riesig über sein vermutlich erstes, eigenes Hundekörbchen freuen und ganz besonders natürlich über neue Menschen an seiner Seite, die ihm endlich Liebe und Geborgenheit schenken!

Von den Helfern vor Ort wird Chow als lieber Hundebube beschrieben. Falls sich bereits weitere Fellnasen im neuen Zuhause befinden, oder auch Katzen, kann die Verträglichkeit auf Wunsch gerne speziell getestet werden. Das kleine Hunde-Einmaleins muss Chow natürlich noch ein wenig üben, aber gemeinsam mit IHNEN wird er auch das meistern. Bitte melden Sie sich also bei uns, falls Sie auch der Meinung sind, Chow sollte endlich ein würdiges Hundeleben führen dürfen und Sie genau der Zweibeiner sind, der zu ihm passen könnte!

Chow packt sein Köfferchen kastriert, geimpft, mit Chip und EU-Heimtierausweis, um hoffentlich bald die Reise in ein wunderbares Leben anzutreten. Die Tests auf Mittelmeerkrankheiten sind noch ausstehend!

Abgabe mit Tierschutzvertrag gegen Schutzgebühr: Ex Barcelona noch alle Destinationen möglich.

Kontakt: Elke Schmitt, vaju2003@gmx.de, Telefon: 089/657805, www.hundelieben.blogspot.com

Zwei ältere Rüden

update 20.11.13:
hier bei Samojede-in-Not die neuesten Angaben.

Bereits am 19.06.13 wurde der tragische Fall gemeldet, dass zwei Rüden wegen Todesfall des Halters zur Weitergabe anstehen.

Über örtliche Tierschutzorganisation, Erbengemeinschaft und Eurasierhelfer konnte eine Weile keine Einigung erzielt werden.

Die Situation bessert sich dadurch nicht, denn es ist nicht einfach, den zutreffenden Platz dafür zu finden:

Samojede, Rüde, unkastriert, 12 Jahre
Eurasier, Rüde, unkastriert, 9 Jahre (KZG-Zucht)

Die Tiere sollen, so wie sie sind, zusammen bleiben.

Standort: Raum 66100 Saarbrücken

England

Am 16.07.13 erreichte uns die Meldung aus Großbritannien:

Es geht um einen falbenen 5 Jahre alten, kastrierten Ruden, den seine betagten Besitzer aus Gesundheitsgründen abgeben mussten. Er ist lieb. Keine Probleme bekannt, außer dass er nicht gewohnt ist, alleine zu sein. Bleibt aber brav alleine im Auto beim Einkaufen. Er ist im Moment auf einem Pflegeplatz in ENGLAND und müsste auch hier abgeholt werden.

Artus und Aldrago

zwei Rüden bei der Elo-Gemeinschaft

Artus und Aldrago, (Wurfgeschwister) werden im April 2012 vier Jahre alt und kamen im Alter von 10 Wochen zwecks Erweiterung der Zuchtbasis zu Fam. Szobries. Später haben sie ihre Zuchttauglichkeitsbeurteilungen gut bestanden und sind inzwischen erfahrene Zuchtrüden und Väter von zahlreichen Nachkommen. Um eine breitere Zuchtbasis aufzubauen, werden sie demnächst aus der Zucht ausscheiden. Aus diesem Grund sucht Fam. Szobries ein gutes, neues Zuhause.

Artus und Aldrago leben gemeinsam in einer grossen Anlage. Sie sind besonders wachsam, jedoch keine Kläffer. Deshalb wären sie auch zur Bewachung von Haus und Hof geeignet. Sie sollten möglichst zusammen abgegeben werden. Eine Einzelabgabe wäre jedoch auch möglich.

Die Voraussetzung zur Übernahme wäre ein grösseres, umzäuntes Grundstück mit Familienanschluss.

LOU

LOU bei Polarhunde Nothilfe Freudenstadt

Eurasier-Hündin Lou – im Herzen Akita

Als Eurasier war sie uns angekündigt, die im November 2010 geborene Lou. Doch womöglich scheint auch ein Schuss Akita mit hinein gekommen zu sein, denn sowohl die Optik als auch die Beschreibung der Pflegestelle lassen auf einen asiatischen Einschlag schließen.

Viel kennen gelernt hat Lou in ihrem „ersten Leben“ offenkundig nicht. Anscheinend hatte sie nur wenig Menschenkontakt, denn schon bei ihrer Ankunft präsentierte sie sich misstrauisch knurrend, als wir Fremde uns ihr näherten. Tatsächlich geschnappt hat sie nicht, aber man merkte, wie unangenehm es ihr war, dass wir sie überhaupt sahen. Auch heute noch, nach mehreren Wochen in der privaten Pflegestelle, ist sie unbekannten Personen gegenüber höchst zurückhaltend und zeigt ihre Unsicherheit durch Bellen und Knurren.

Lou hat sich gleich zu Beginn ihr Pflegeherrchen (den sie als ersten sah) als Bezugsperson und Chef rausgepickt. Auch die anderen Familienmitglieder werden inzwischen akzeptiert, aber es hat eine ganze Weile gedauert, bis es soweit war. Nun jedoch ist Lou eine richtige Schmusebacke, die ihre Streicheleinheiten auch einfordert.

Mit Kindern hat Lou weniger Berührungsängste als mit Erwachsenen. Sie entwickelte sich in ihrer Pflegestelle sogar zur Beschützerin des Nachwuchses.

Wo es etwas Fressbares gibt, ist Lou zur Stelle. Dabei nimmt sie es mit „dein“ und „mein“ nicht so genau – will heißen: sie klaut auch. Positiv sei jedoch angemerkt, dass sie gegenüber Menschen trotzdem nicht futterneidisch ist; wie es bei anderen Hunden aussieht, können wir leider nicht beurteilen.Lou

Mit Artgenossen ist das eh so eine Sache. Auch hier scheint Lou ziemlich unsicher zu sein. Jedenfalls weist Lou fast immer andere Hunde schon mal vorsorglich in die Schranken, indem sie knurrt oder bellt. Es gibt aber auch Artgenossen, denen sie wohlgesonnen ist und mit denen sie sich verträgt.

Wir denken, dass Lou im neuen Zuhause auf Ihresgleichen gut verzichten könnte. Jedenfalls verhält sie sich nach bisherigen Beobachtungen sehr eifersüchtig und will bei „ihren“ Menschen gerne im Vordergrund stehen. Unnötige Konkurrenz stört da nur…

Zu Katzen hat Lou ein gespaltenes Verhältnis. Meint man schon, sie hätte mit einem bestimmten Stubentiger zumindest eine Art Burgfrieden geschlossen, so jagt sie diesen bei nächster Gelegenheit dann doch. Eine Vergesellschaftung mit Miezen ist daher sehr riskant und nicht empfehlenswert.

Auch andere Jagdobjekte sind Lou jederzeit willkommen. Sie gehört deshalb eindeutig zu denjenigen Schützlingen, die beim Spaziergang nicht abgeleint werden können – zu sehr würde das die Tiere in Wald und Flur gefährden (und nicht zuletzt Lou selbst, die im blinden Jagdeifer auch geradewegs auf die nächste Straße rennen würde).Lou

Nach einer gewissen Eingewöhnung kann Lou auch ein paar Stunden alleine bleiben. In ihrer momentanen Pflegestelle schafft sie bis zu vier Stunden, ohne etwas kaputt zu machen. Sie bezieht dann entweder vor der Tür oder auf ihrer Decke Position und wartet einfach, bis die Zweibeiner wieder auftauchen.

Die charismatische Lou ist kastriert, gechipt und geimpft. Wir suchen für sie ein Zuhause bei hundeerfahrenen Menschen, die mit ihren Eigenheiten umgehen können. Wer ihr genügend Zeit gibt und sie allmählich an einen geordneten Alltag heranführt, der wird sicherlich eine treue Begleiterin an seiner Seite haben, die mit ihm durch dick und dünn geht. Vereinbaren Sie doch einfach einen unverbindlichen Termin zum Kennenlernen, um zu testen, ob der Funke überspringt.

ARPAD

Schecken Rüde im Tierheim Ludwigsburg

update 22.08.2012 von Frau Ursel Gericke, Leiterin Tierheim Ludwigsburg:
Arpad lebt bei mir in einer gemischten Gruppe.
Wenn der 100%ig perfekte Interessent auftaucht (sicher eingezäuntes Grundstück, verträglicher Zweithund) wird er vermittelt, ansonsten bleibt er. Er war einmal hier in der Nähe bei Interessenten, denen er durchs Fenster entwischt ist. Abends stand er dann schwanzwedelnd vor dem Tor des Tierheims.

Arpad
Eurasier, Rüde kastriert,
geb. Februar 08

Arpad stammt aus einer bayrischen Massenzucht und war dementsprechend scheu, als er zu uns kam. Leider hat er in seiner Prägungsphase nicht viel Gutes erlebt, Menschen waren Feinde, Hunde waren Freunde.
Mittlerweile hat Arpad aber sehr viel gelernt. Menschen die er kennt und mag, werden überschwänglich begrüsst. Beim Spazierengehen darf er ohne Leine mit seinen Freunden spielen und kommt auf Ruf zurück. Mit vernünftigen, älteren Kindern versteht er sich bestens, sobald er sie kennengelernt hat. Katzen in der Wohnung werden akzeptiert. Jetzt ist es Zeit, für Arpad ein eigenes passendes Zuhause zu suchen.

Einzelhund kann und will er nicht sein. Mindestens eine verspielte Hündin oder ein verträglicher, kastrierter Rüde sollte bereits im neuen Zuhause leben. Arpad benötigt ein eingezäuntes Grundstück. In einer Wohnung möchte er nicht eingesperrt sein. Er kommt uns gerne in der Wohnung besuchen, möchte aber dann schnell wieder hinaus.

Seine zukünftigen Menschen benötigen Geduld. Arpads Freundschaft muss man sich verdienen. In der ersten Zeit wird er sicher ängstlich und misstrauisch sein und er wird versuchen, zu uns zurück zu laufen. Aus diesem Grund geben wir ihn nur an zuverlässige, ruhige Menschen ab, die ihn anfangs gut sichern.

“Eurasier-Mix” aus dem Ausland

eine Grundsatzbemerkung zum Auslandstierschutz:

Eurasier sind im Ausland sehr selten, als gerade zu unwahrscheinlich haben sich deshalb deren Mischlinge herausgestellt, die im klassischen Auslands-Tierschutz Ost- bzw. Südeuropas als solche bezeichnet werden.
Nach 50 Jahren Rasseentwicklung hat man durchaus sehen können, wie die Vererbung bei Spontankreuzungen und anderen Projekten (zB Elo / Elaschoboro) verläuft.

Unsere Anfragen von Hundesuchenden richten sich besonders auch auf die Charaktereigenschaften der Population. Schon nicht jede Kreuzung zwischen Chow Chow, Wolfspitz und Samojede ist deshalb auch gleich als Eurasier anzusehen.
Das heißt natürlich nicht, dass wir nicht jedes einzelne Tier an sich für sich wertschätzen, ich lebe selbst mit diversen Tieren.

SHIBA + INA

zwei Eurasier im Tierheim Ludwigsburg

Vor ca. 2 Jahren wurden die, jetzt 8jährigen Eurasierhündinnen Ina und Shiba, mit insgesamt 120 Hunden aus einer Massenzucht in Bayern befreit. Bis dahin lebten sie in einem dunklen Schweinestall, um als Gebährmaschinen zweimal jährlich Welpen für den Hunde- und Zoohandel zu produzieren. Mit dem Menschen nicht sozialisiert, lebten diese sensiblen Tiere jahrelang ohne jeglichen positiven Menschenkontakt. Sie kannten keinen Auslauf, keine Leine, kein Gassi gehen, keine liebevolle menschliche Zuwendung, nichts dergleichen, weshalb sie auch extrem scheu und verängstigt im Tierheim Ludwigsburg ankamen.

Hier hat man sie mit zwei Rüden im Zwinger vergesellschaftet, sie wurden aber außerhalb ihrer Hütte, wohin sie sich ständig zurückzogen, kaum gesehen. Gassi gehen war anfänglich nicht möglich. Erst nach einiger Zeit und mit viel Aufwand – man musste sie aus der Hütte herausheben – Geschirr anziehen, dann liefen sie, wenn auch sehr ängstlich, mit den Rüden mit; wollten aber unterwegs nicht berührt werden. Inzwischen, mit viel Geduld, Liebe und Zuwendung ist „Gassi gehen“ kein Problem mehr:

Hundehüttendach aufklappen – begrüßen – kraulen – „hinten“ antippen, dann kommen sie raus – Türe auf – freundliches gutes Zureden – raus aus dem Zwinger – man schüttelt sich kurz – man freut sich- Schwänzchen über den Rücken gerollt- und los geht´s!! Unterwegs lässt man sich inzwischen, wenn auch manchmal noch etwas zögerlich, den wolligen Pelz durchkraulen, den sie sich auch zweimal wöchentlich bereitwillig kämmen lassen.

Es ist immer wieder ein herrliches Erlebnis zu beobachten, wie die beiden allmählich ihre Scheu ablegen. Unterwegs bleiben wir oft stehen, denn andere Hunde, Radfahrer, Autos, Fußgänger… werden gerne beobachtet – und man kann dann feststellen: „Die tuuun ja gar nichts!“ Vögeln und Insekten wird nachgeschaut, Mauselöcher gemeinsam und emsig erschnüffelt. Sehr gerne knabbert man an frischem Grün – Shiba liebt Brennnesseln. Es ist goldig, wenn die beiden gut gelaunt, ihre weißen Puschelschwänzchen über den Rücken gerollt, nebeneinander her trotten.

Eurasier sind rassebedingt eher zurückhaltend und diese beiden, mit ihrem Erlebten umso mehr und doch werden sie so nach und nach immer zutraulicher. Schön wäre, wenn Ina und Shiba ihre weiteren Fortschritte in einem neuen Zuhause machen könnten, denn beide leiden unter dem Tierheimalltag. Ständig lautes Gebell, Ausspritzen der Zwinger, Besucher, etc., all das bringt Unruhe und sie ziehen sich immer wieder in ihre Hütte zurück. Ein bestens eingezäunter Graten, freundliche, geduldige Menschen, evtl. mit Eurasier- oder Cow Chow –Erfahrung, die sich auf diese beiden liebenswerten Hunde einlassen möchten.
Das wäre die Zukunft für Ina und Shiba!