LOU

Vermittelt gemeldet am 09.10.2014

 

LOU bei Polarhunde Nothilfe Freudenstadt

Eurasier-Hündin Lou – im Herzen Akita

Als Eurasier war sie uns angekündigt, die im November 2010 geborene Lou. Doch womöglich scheint auch ein Schuss Akita mit hinein gekommen zu sein, denn sowohl die Optik als auch die Beschreibung der Pflegestelle lassen auf einen asiatischen Einschlag schließen.

Viel kennen gelernt hat Lou in ihrem „ersten Leben“ offenkundig nicht. Anscheinend hatte sie nur wenig Menschenkontakt, denn schon bei ihrer Ankunft präsentierte sie sich misstrauisch knurrend, als wir Fremde uns ihr näherten. Tatsächlich geschnappt hat sie nicht, aber man merkte, wie unangenehm es ihr war, dass wir sie überhaupt sahen. Auch heute noch, nach mehreren Wochen in der privaten Pflegestelle, ist sie unbekannten Personen gegenüber höchst zurückhaltend und zeigt ihre Unsicherheit durch Bellen und Knurren.

Lou hat sich gleich zu Beginn ihr Pflegeherrchen (den sie als ersten sah) als Bezugsperson und Chef rausgepickt. Auch die anderen Familienmitglieder werden inzwischen akzeptiert, aber es hat eine ganze Weile gedauert, bis es soweit war. Nun jedoch ist Lou eine richtige Schmusebacke, die ihre Streicheleinheiten auch einfordert.

Mit Kindern hat Lou weniger Berührungsängste als mit Erwachsenen. Sie entwickelte sich in ihrer Pflegestelle sogar zur Beschützerin des Nachwuchses.

Wo es etwas Fressbares gibt, ist Lou zur Stelle. Dabei nimmt sie es mit „dein“ und „mein“ nicht so genau – will heißen: sie klaut auch. Positiv sei jedoch angemerkt, dass sie gegenüber Menschen trotzdem nicht futterneidisch ist; wie es bei anderen Hunden aussieht, können wir leider nicht beurteilen.Lou

Mit Artgenossen ist das eh so eine Sache. Auch hier scheint Lou ziemlich unsicher zu sein. Jedenfalls weist Lou fast immer andere Hunde schon mal vorsorglich in die Schranken, indem sie knurrt oder bellt. Es gibt aber auch Artgenossen, denen sie wohlgesonnen ist und mit denen sie sich verträgt.

Wir denken, dass Lou im neuen Zuhause auf Ihresgleichen gut verzichten könnte. Jedenfalls verhält sie sich nach bisherigen Beobachtungen sehr eifersüchtig und will bei „ihren“ Menschen gerne im Vordergrund stehen. Unnötige Konkurrenz stört da nur…

Zu Katzen hat Lou ein gespaltenes Verhältnis. Meint man schon, sie hätte mit einem bestimmten Stubentiger zumindest eine Art Burgfrieden geschlossen, so jagt sie diesen bei nächster Gelegenheit dann doch. Eine Vergesellschaftung mit Miezen ist daher sehr riskant und nicht empfehlenswert.

Auch andere Jagdobjekte sind Lou jederzeit willkommen. Sie gehört deshalb eindeutig zu denjenigen Schützlingen, die beim Spaziergang nicht abgeleint werden können – zu sehr würde das die Tiere in Wald und Flur gefährden (und nicht zuletzt Lou selbst, die im blinden Jagdeifer auch geradewegs auf die nächste Straße rennen würde).Lou

Nach einer gewissen Eingewöhnung kann Lou auch ein paar Stunden alleine bleiben. In ihrer momentanen Pflegestelle schafft sie bis zu vier Stunden, ohne etwas kaputt zu machen. Sie bezieht dann entweder vor der Tür oder auf ihrer Decke Position und wartet einfach, bis die Zweibeiner wieder auftauchen.

Die charismatische Lou ist kastriert, gechipt und geimpft. Wir suchen für sie ein Zuhause bei hundeerfahrenen Menschen, die mit ihren Eigenheiten umgehen können. Wer ihr genügend Zeit gibt und sie allmählich an einen geordneten Alltag heranführt, der wird sicherlich eine treue Begleiterin an seiner Seite haben, die mit ihm durch dick und dünn geht. Vereinbaren Sie doch einfach einen unverbindlichen Termin zum Kennenlernen, um zu testen, ob der Funke überspringt.

ARPAD

Endlich, endlich, endlich – vermittelt gemeldet am 03.12.2013

 

Schecken Rüde im Tierheim Ludwigsburg

update 22.08.2012 von Frau Ursel Gericke, Leiterin Tierheim Ludwigsburg:
Arpad lebt bei mir in einer gemischten Gruppe.
Wenn der 100%ig perfekte Interessent auftaucht (sicher eingezäuntes Grundstück, verträglicher Zweithund) wird er vermittelt, ansonsten bleibt er. Er war einmal hier in der Nähe bei Interessenten, denen er durchs Fenster entwischt ist. Abends stand er dann schwanzwedelnd vor dem Tor des Tierheims.

Arpad
Eurasier, Rüde kastriert,
geb. Februar 08

Arpad stammt aus einer bayrischen Massenzucht und war dementsprechend scheu, als er zu uns kam. Leider hat er in seiner Prägungsphase nicht viel Gutes erlebt, Menschen waren Feinde, Hunde waren Freunde.
Mittlerweile hat Arpad aber sehr viel gelernt. Menschen die er kennt und mag, werden überschwänglich begrüsst. Beim Spazierengehen darf er ohne Leine mit seinen Freunden spielen und kommt auf Ruf zurück. Mit vernünftigen, älteren Kindern versteht er sich bestens, sobald er sie kennengelernt hat. Katzen in der Wohnung werden akzeptiert. Jetzt ist es Zeit, für Arpad ein eigenes passendes Zuhause zu suchen.

Einzelhund kann und will er nicht sein. Mindestens eine verspielte Hündin oder ein verträglicher, kastrierter Rüde sollte bereits im neuen Zuhause leben. Arpad benötigt ein eingezäuntes Grundstück. In einer Wohnung möchte er nicht eingesperrt sein. Er kommt uns gerne in der Wohnung besuchen, möchte aber dann schnell wieder hinaus.

Seine zukünftigen Menschen benötigen Geduld. Arpads Freundschaft muss man sich verdienen. In der ersten Zeit wird er sicher ängstlich und misstrauisch sein und er wird versuchen, zu uns zurück zu laufen. Aus diesem Grund geben wir ihn nur an zuverlässige, ruhige Menschen ab, die ihn anfangs gut sichern.

“Eurasier-Mix” aus dem Ausland

eine Grundsatzbemerkung zum Auslandstierschutz:

Eurasier sind im Ausland sehr selten, als gerade zu unwahrscheinlich haben sich deshalb deren Mischlinge herausgestellt, die im klassischen Auslands-Tierschutz Ost- bzw. Südeuropas als solche bezeichnet werden.
Nach 50 Jahren Rasseentwicklung hat man durchaus sehen können, wie die Vererbung bei Spontankreuzungen und anderen Projekten (zB Elo / Elaschoboro) verläuft.

Unsere Anfragen von Hundesuchenden richten sich besonders auch auf die Charaktereigenschaften der Population. Schon nicht jede Kreuzung zwischen Chow Chow, Wolfspitz und Samojede ist deshalb auch gleich als Eurasier anzusehen.
Das heißt natürlich nicht, dass wir nicht jedes einzelne Tier an sich für sich wertschätzen, ich lebe selbst mit diversen Tieren.

SHIBA + INA

Update 03.12.2013:

Shiba und Ina werden nicht mehr weiter gegeben. Sie leben seit 6 Monaten an einem Pflegeplatz und haben sich so gut eingelebt, dass wir ihnen keine Veränderung mehr zumuten wollen.Es hat Wochen gedauwert, bis sie vom Garten ins Haus gekommen sind.

 

zwei Eurasier im Tierheim Ludwigsburg

Vor ca. 2 Jahren wurden die, jetzt 8jährigen Eurasierhündinnen Ina und Shiba, mit insgesamt 120 Hunden aus einer Massenzucht in Bayern befreit. Bis dahin lebten sie in einem dunklen Schweinestall, um als Gebährmaschinen zweimal jährlich Welpen für den Hunde- und Zoohandel zu produzieren. Mit dem Menschen nicht sozialisiert, lebten diese sensiblen Tiere jahrelang ohne jeglichen positiven Menschenkontakt. Sie kannten keinen Auslauf, keine Leine, kein Gassi gehen, keine liebevolle menschliche Zuwendung, nichts dergleichen, weshalb sie auch extrem scheu und verängstigt im Tierheim Ludwigsburg ankamen.

Hier hat man sie mit zwei Rüden im Zwinger vergesellschaftet, sie wurden aber außerhalb ihrer Hütte, wohin sie sich ständig zurückzogen, kaum gesehen. Gassi gehen war anfänglich nicht möglich. Erst nach einiger Zeit und mit viel Aufwand – man musste sie aus der Hütte herausheben – Geschirr anziehen, dann liefen sie, wenn auch sehr ängstlich, mit den Rüden mit; wollten aber unterwegs nicht berührt werden. Inzwischen, mit viel Geduld, Liebe und Zuwendung ist „Gassi gehen“ kein Problem mehr:

Hundehüttendach aufklappen – begrüßen – kraulen – „hinten“ antippen, dann kommen sie raus – Türe auf – freundliches gutes Zureden – raus aus dem Zwinger – man schüttelt sich kurz – man freut sich- Schwänzchen über den Rücken gerollt- und los geht´s!! Unterwegs lässt man sich inzwischen, wenn auch manchmal noch etwas zögerlich, den wolligen Pelz durchkraulen, den sie sich auch zweimal wöchentlich bereitwillig kämmen lassen.

Es ist immer wieder ein herrliches Erlebnis zu beobachten, wie die beiden allmählich ihre Scheu ablegen. Unterwegs bleiben wir oft stehen, denn andere Hunde, Radfahrer, Autos, Fußgänger… werden gerne beobachtet – und man kann dann feststellen: „Die tuuun ja gar nichts!“ Vögeln und Insekten wird nachgeschaut, Mauselöcher gemeinsam und emsig erschnüffelt. Sehr gerne knabbert man an frischem Grün – Shiba liebt Brennnesseln. Es ist goldig, wenn die beiden gut gelaunt, ihre weißen Puschelschwänzchen über den Rücken gerollt, nebeneinander her trotten.

Eurasier sind rassebedingt eher zurückhaltend und diese beiden, mit ihrem Erlebten umso mehr und doch werden sie so nach und nach immer zutraulicher. Schön wäre, wenn Ina und Shiba ihre weiteren Fortschritte in einem neuen Zuhause machen könnten, denn beide leiden unter dem Tierheimalltag. Ständig lautes Gebell, Ausspritzen der Zwinger, Besucher, etc., all das bringt Unruhe und sie ziehen sich immer wieder in ihre Hütte zurück. Ein bestens eingezäunter Graten, freundliche, geduldige Menschen, evtl. mit Eurasier- oder Cow Chow –Erfahrung, die sich auf diese beiden liebenswerten Hunde einlassen möchten.
Das wäre die Zukunft für Ina und Shiba!

GRISHAN

GRISHAN (?? von der Walhalla)

… glücklich vermittelt …

er lebt auf dem Tierhof Lucky Farm,
und wir haben dafür gesorgt, dass seine Geburtsstätte niemals mehr solche Tiere produziert.

friedlich entschlafen 11/2016

Alaskan Malamute – Eurasier – Malinois (belg. Schäferhund)-Mix Welpen :-)

… glücklich vermittelt …
eingestellt: 29.04.2012
vermittelt: 20.06.2012

- update Fotos 07.06.12, aktuell 3/1 frei -
hier gehts zu den -> malieurainois

…Und so suchen wir noch für einige unserer am 14.04.12 geborenen nordischen Mixe ein liebevolles und verantwortungsbewusstes Zuhause.
Vater: Alaskan Malamut (4j), Mutter(2j): Eurasier/Malinois Mix.
Auch wenn dieser Wurf nicht geplant war, werden die Kleinen bis zu ihrer Abgabe, ab mitte Juni, bei uns liebevoll in der Familie aufgezogen. Sie haben ein Welpenzimmer im Zentrum unseres Hauses und dürfen bei gutem Wetter täglich einige Stunden mit in den Garten.
Unsere Tiere dürfen frei entscheiden ob sie lieber im Haus sind oder nach draussen wollen. Einen Zwinger gibt es bei uns nicht und wir wünschen uns auch keinen für die Welpen! Die neuen Besitzer sollten sich mit den Anforderungen der nordischen Hunderassen auskennen.
Die Elterntiere sind kinderlieb und verträglich mit anderen Hunden, Katzen und Pferden.
Die Kleinen dürfen ab einem Alter von 8 Wochen als Zweithund und ab der 12. Woche als Ersthund in ihre neuen Familien wechseln. Schön wäre wenn sie zuvor schon den ein oder anderen Kontakt zu ihrem zukünftigen Besitzer aufbauen könnten.
Bei der Übergabe gegen Schutzvertrag und Gebühr, sind die Welpen geimpft, gechipt, 3-fach entwurmt und haben einen EU Ausweis. Ausserdem erhält jeder Käufer eine Aufstellung über die bisherige Entwicklung seines neuen Familienmitglieds.
Die Reservierung eines Welpen, stellen wir nach einer Anzahlung von 50,- € sicher. Der Endpreis beträgt 400,- €.
Standort: Odenwald – 64743 Beerfelden

Eurasier sucht ein neues Zuhause …

Beispiel (Platzhalter)

Name
Geschlecht
Alter
Standort D-PLZ
Beschreibung
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Außerdem werden Hunde, die in einem der Zuchtvereine entstanden sind, die sich aus den Ursprungsverpaarungen entwickelt haben, in der Regel auch dort vorrangig im Bedarfsfalle weitervermittelt, so der Eigentümer dies möchte. Auf den Internetpräsenzen der Zuchtvereine gibt es bei Bedarf hierzu Nachrichten.